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Arbeitsgruppen Petrologie und Geochemie auf der Goldschmidt 2026 in Montréal

Arbeitsgruppen Petrologie und Geochemie auf der Goldschmidt 2026 in Montréal

© Lennart Koch
Teilnehmende der Abteilung Mineralogie bei der Goldschmidt 2026

Arbeitsgruppen Petrologie und Geochemie auf der Goldschmidt 2026 in Montréal

Mit insgesamt sechs Wissenschaftler*innen waren die Arbeitsgruppen Petrologie und Geochemie der Abteilung Mineralogie des Instituts für Erdsystemwissenschaften der Leibniz Universität Hannover auf der diesjährigen Goldschmidt Konferenz in Montréal (Kanada) vertreten. Die Goldschmidt zählt zu den weltweit bedeutendsten Tagungen in den Geowissenschaften und bringt jährlich Forschende aus den Bereichen Geochemie, Mineralogie und Petrologie zum internationalen wissenschaftlichen Austausch zusammen. Die Delegation aus Hannover präsentierte insgesamt sechs Vorträge – darunter eine eingeladene Keynote-Präsentation – sowie ein Poster.

Die Beiträge spiegelten die thematische Breite der Forschung an den Arbeitsgruppen Petrologie und Geochemie wider. Vorgestellt wurden unter anderem Arbeiten zu magmatischen Prozessen, zur Weiterentwicklung geochemischer Analysemethoden, zur Rekonstruktion von Umweltbedingungen der Erdgeschichte sowie zu geochemischen Prozessen im Erdinneren. Weitere Beiträge befassten sich mit Fragestellungen der Lagerstättenforschung und der geochemischen Charakterisierung mineralischer Rohstoffe. Die eingeladene Keynote-Präsentation von Dr. Julie Michaud widmete sich aktuellen Erkenntnissen zur Entstehung zinnführender Granite und ihrer Bedeutung für die Bildung von Erzlagerstätten.

Neben der Präsentation aktueller Forschungsergebnisse bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit internationalen Kolleg*innen, zur Diskussion neuer Forschungsansätze und zur Vernetzung innerhalb der geowissenschaftlichen Fachgemeinschaft. Darüber hinaus bot der Tagungsort Montréal einen attraktiven Rahmen für persönliche Begegnungen und wissenschaftliche Diskussionen.

Wir freuen uns über die erfolgreiche Teilnahme und die internationale Sichtbarkeit der Forschung des Instituts für Erdsystemwissenschaften auf einer der wichtigsten Konferenzen unseres Fachgebiets.